Anlässe 2018

Trachtengruppe Baar: Heimatabend 2018, 24. März 2018

Zuger Zeitung, 26. März 2018

 





Zugerbieter, 28. März 2018

 





Heimatabend 2018 der Trachtengruppe Baar - Gönner- & Sponsoren

Agrisana Erika Annen Baar
Abt Holzbau AG Baar
Aeschbach Chocolatier AG Root
Alfred Müller AG Baar
Allplan AG Baar
Apotheke Gotthardhof Baar
Arthur Weber AG Steinhausen
Auto Hotz AG Baar
Bäckerei Hotz Rust  Baar
Bäckerei-Konditorei Dorfplatz Baar
Berweger GmbH Uerzlikon
Bikecorner Baar
Blaser Einbruchschutz Baar
Bluemelaube GmbH Baar
Boutique Cocotte Baar
Brasserie Maienriesli Baar
Braui-Märt Baar
Büttiker Sanitäre Anlagen Baar
Casillo Getränkemarkt Baar
Coiffeur Salzmann Baar
Coiffeur Stile Libero Baar
Coop Zentralschweiz Dietikon
CREDIT SUISSE Zug
Crystal Travel AG Baar
Dukes Club - Sihl 3 Hirzel
Dünnenberger AG Baar
Einwohnergemeinde Baar Baar
Elo Plan AG Baar
Elsi`s Haar Atelier Baar
Etter Söhne AG Zug
EWB Elektro-Installationen AG Baar
Freilichtmuseum Balllenberg Hofstetten
Frifag Märwil AG Rain LU
Garage M. Hegglin AG Baar
Garten-Center Hauenstein Baar
Gärtnerei Herrmann Baar
Gebäudeversicherung Zug
Gebr. Baur AG Baar
Genossenschaft für ländliches Bauen Walchwil
Heinrich Innendekoration Baar
Hensler Heizungen Baar
Fam. Hansruedi Langenegger Baar
Hof- Märcht Familie Hotz Baar
Höllgrotten AG Baar
Horseshoe Bar & Rest. Schöntal Oberarth
Hotz & Goldmann Advokaturbüro Baar
Hunkeler Raumplan AG Baar
i-d. Medien AG Baar
Infanger Gesunder Schlaf Baar
Jego AG Hünenberg
Karl und Rita Betschart Baar
Käserei Rust Walchwil
Keiser Arnold Baar
Korporation Baar-Dorf Baar
La Pizza Baar
Landi Zugerland Zug
Landmaschinen Elsener Baar
Langenegger Gartenbau AG Baar
Langenegger Ofenbau AG Baar
Maler Blaser Team AG Baar
Maler Matter AG Baar
Maler Vassanelli Baar
Auto Andermatt AG Zug
Markus Staub GmbH Menzingen
Martin Lenz Architekten Baar
Metzger Küchen Baar
Metzgerei Rogenmoser Baar
Nahrin Nährmittel Oberägeri
Netztech Handels AG Baar
Neufeld - Garage Baar
Niedermann AG Baar
Optik Schumpf und Baggenstos AG Zug
Oswald AG Affoltern am Albis
Partykoch Häsi Cham
PELAFEN AG Baar
Radler Raum-Design Baar
Raiffeisenbank Zug Baar
Rathaus Schüür Baar
Rathausapotheke Baar
Regimo Zug AG Zug
Reinigungs-Service AG Zug Zug
Rest. Adler Allenwinden
Rest. Bären Baar
Rest. Blickensdorf Baar
Rest. Brauerei Baar
Rest. Fontana Baar
Rest. Hirssattel Baar
Rest. Krone Baar
Rest. Löwen Baar
Rest. Neuhof Baar
Rest. zur Alten Lorze Zug
Sand AG  Neuheim
Sattel-Hochstuckli AG Sattel
Schmid Melk- und Stalltechnik GmbH Baar
Schorro Uhren und Schmuck Baar
Schreiner Hotz AG Hünenberg
SFS unimarket AG Zug
Steinmann Haustechnik AG Baar
Stickerei Gwunderland Baar
Stickerei Schuler GmbH Vorderthal
Stoosbahnen AG Stoos
Swisspro Baar
Tellenbach Yvonne Baar
TMH Hagenbucher AG Zürich
Tomic AG Baar
Trockentech Baar
Vanoli Tischkultur Baar
Velos Motos Sägesser Baar
Victorinox AG Ibach
Von Rotz GmbH Baar
V-Zug AG Zug
Wismer Landtechnik  Baar
Work-wear 24.ch Baar
Zeno's Restaurant Rütli Zug
Zuger Kantonalbank Zug
Zugerland Verkehrsbetriebe AG Zug

Herzlichen Dank!  

 






Gmüetlichi Lüüt: Fasnachts-Mittwuch in Basel am „Cortège“und „Comité Schnitzelbängg loose“, 21. Februar 2018

Vor vier Jahren verfolgte eine kleine Gruppe der „Gmüetliche Lüüt“ den „Morgestraich“ in Basel. Damals stand fest, dass wir einen Besuch vom Cortège und anschliessend das Hören der Schnitzelbänke auch einmal miterleben möchten.

Schon im November vom letzten Jahr beschlossen wir, unser Vorhaben im Jahr 2018 umzusetzen. Für mich stellte sich die Frage: wie gelange ich an die Eintrittskarten ins Stadttheater? Denn unser Plan war, dort die Comité-Schnitzelbänke zu erleben. Im Internet erfuhr ich, dass an einem bestimmten Morgen ab 08.00 Uhr der Vorverkauf solcher Karten starten würde. Es entging mir nicht, dass an diesem Morgen Interessenten schon vor 06.00 Uhr vor der Türe stehen werden, um die beliebten Plätze zu „ergattern". Für mich stand das natürlich ausser Reichweite, so früh am Morgen vor der Theaterkasse zu stehen. So erkundigte ich mich im November per Email beim Stadttheater, wie ich da vorgehen sollte, um zu „guten Billets“ zu kommen. Prompt erhielt ich Antwort, dass ich zur späteren Zeit hören werde…

An einem Samstagnachmittag, fast zwei Monate später, telefonierte mir eine Dame vom Stadttheater. Sie eröffnete mir, was das Fasnachts-Comité entschieden habe: Wir erhielten die einmalige Ausnahme-Gelegenheit, per Telefon Eintrittskarten zu bestellen. Unsere Reservation geschah also vor dem Start des offiziellen Vorverkaufs. Diese Ausnahme ehrte mich unerhört, und so bestellte ich 14 Plätze an einem Tisch (so viel zur Vorgeschichte).

Mit zwei Autos verliessen wir am „Fasnachts-Mittwuch“, kurz nach der Mittagszeit unser zu Hause. In Basel angekommen erwischten wir mit viel Glück je einen freien Parkplatz im fünften Untergeschoss des Elisabethen-Parkhaus. Alle anderen 840 Parkplätze waren aussichtslos belegt.

Schon auf dem kurzen Weg zum „Tinguely-Brunnen“ auch Fasnachts-Brunnen genannt, begegneten uns verschiedene Glygge und Waggis-Wagen. Auf der Treppe beim Tinguely-Brunnen verfolgten wir das Geschehen vom Cortèges (Umzug). An der Kreuzung Theaterstrasse stand ein Fasnachts-Comité Punkt. Wir konnten also beobachten, wie eine Person vom Comité die Gruppen (Cliggen, Wagen, Chaisen, Guggen) begrüsste und sich anschliessend Notizen machte.

Beeindruckt von der Vielfalt von „Sujets“ verfolgten wir das Geschehen auf der Strasse. Uns überraschten die verschiedenen Grössen der Cliquen: von einer Handvoll bis über 80 Teilnehmer in einer Gruppe. In den vorbeiziehenden Cliquen bestaunten wir die enorme Kreativität der Wagen, Cliquen und der einzelnen Kostüme. Was uns positiv auffiel, dass sehr viele Jugendliche (sicher auch Kindergärtner) in die verschiedenen Gruppen integriert waren.

Bei einem heissen Kaffee und einem feinen Fasnachtsgebäck, um die Ecke, erholten wir uns etwas. Diese Verschnaufpause erlaubte uns, einen ersten Teil „Revue passieren“ zu lassen. Das Resultat: was auch noch kommen mag, es hat sich voll gelohnt nach Basel zu fahren. Wieder „auf der Gasse“, herrschte immer noch ein eifriger Betrieb am Cortège. Wir bestaunten mit kurzem Unterbruch fast vier Stunden das Treiben auf beiden Seiten der Strasse. Keine Gruppe zog zwei Mal an uns vorbei, also die Vielfalt war enorm!

Pünktlich um 18.00 Uhr wechselten wir ins Stadttheater. Welche eine Überraschung: unser reservierter Tisch Nr. 10, war den „s‘Zähni“! Keine fünf Meter von der Bühne entfernt. Unser Platz, das war ein Platz der Superlative (vielen Dank an das Comité und die Verantwortlichen!).

Pfeiffer und Trommler eröffneten wie üblich um 19.00 Uhr das Programm des bevorstehenden Abends. Anschiessend folgten pausenlos Schnitzelbangg, um Schnitzelbangg. Gemütlich am Tisch sitzend, vor einem Essen und dazu, einen mundenden Wein, bestaunten und bewunderten wir die Vielfalt dieser „Bängg“. Auf der kleinen Bühne sahen wir so viele Comité-Bängg. Hier nur wenige der klingenden Namen, wie: Singvogel, Stächpalme, Schwoobekäfer, Spitzbueb, Fäärimaa, Stroossewischer , und Viele mehr.

Nach einer Pause, die besonders für einen WC-Besuch benutzt wurde, ging es non Stopp weiter. Einer der Ersten nach der Pause war uns Doggder FMH. Wie zum Dessert, als zweitletzter Bangg erfreute uns Heiri. Seine Verse fanden einen grossen Anklang. Dies obwohl wir schon über vier Stunden so Vielfältiges erlebt hatten.

Was ein „MUSS“ ist nach den Schnitzelbängg“ hören, ist das „Gässlä“. Doch dazu konnte ich mein Grüpplein nicht mehr überreden. Die Batterien waren aufgebraucht, oder der Speicherplatz überfüllt. Also schlenderten wir auf kurzem Weg zurück zum Parkhaus, mit vielen unvergesslichen Momenten, der Erinnerung.

Es könnte sein, wie vor vier Jahren: Wir werden wieder kommen, das ist klar! Der Virus der „drey scheenschtä Dääg“ hat nun auch ein paar der Gmüetliche Lüüt infiziert J !

Text und Bilder Ernst D. Trachsel





Trachtentanzgruppe Baar: Neuseelandreise, 31. Januar bis 16. Februar 2018

 

Die Trachtentanzgruppe Baar hat vom 31. Januar bis 16. Februar 2018 diverse Auftritte und Ausflüge in Neuseeland genossen.
Wir "Daheimgebliebenen" heissen alle Reisenden herzlich Willkommen zurück in der Schweiz!

Diverse Reisefotos können in der Fotogalerie angeschaut werden.
Die Details der Reise schildern Astrid Merz und Ernst Langenegger in ihren Berichten.





Zuger Zeitung, 19. März 2018






REISEBERICHT: Neuseeland 31. Januar bis 16. Februar 2018 von der Trachtentanzgruppe Baar

Vor gut anderthalb Jahren kam bei der Tanzgruppe eine Neuseelandreise ins Gespräch da wir vor genau 25 Jahren eine solche Reise erleben durften. Martin Hess war damals auch dabei und blieb anschliessend für ein Jahr, dann für immer hängen. Nun lebt das ehemalige Mitglied in Neuseeland und stellte für uns eine interessante Reise zusammen. So stellte der Vorstand mit Pia Mathys am Ruder die Reiseunterlagen zusammen. Zur Tanzgruppe konnten noch 2 Musikanten ein Jodlerduett, 2 Fahnenschwinger und 2 Alphornbläser gewonnen werden. Bei einer Orientierungsversammlung in der Hans-Waldmannshalle im November 2017 wurden die Reise- und Auftrittsabläufe vorgesellt. Bei dieser Gelegenheit konnten wir uns auch näher kennen lernen.

Am Mittwoch, 31. Januar 2018 war es dann so weit. 35 Personen trafen um 19.00 Uhr im Flughafen Zürich ein. Der Flug startete um 22.00 Uhr, nach 6 Std. landeten wir in Dubai, dann weiter, mit langen 16 Std. nach Auckland auf die Nordinsel Neuseeland NZ. Mit der Zeitverschiebung von 12 Std nach vorne war jetzt schon der Freitag, 2. Februar, Spätsommer und bereits Mittag. Alle waren wohlauf, auch diejenigen, die zum ersten Mal im Flugzeug sassen. Wir wurden von unserem Reiseleiter Martin und dem Reisebegleiter Othmar Hebler der gleichzeitig unser Carchauffeur war, begrüsst. Fahrt zur ersten Brauerei um einen Begrüssungstrunk zu genehmigen, nach gelockerter und feuchter Kehle zur Unterkunft Mineralparkmotel in Helensville oberhalb von Auckland zum Zimmerbezug. Duschen, neu einkleiden in dem 3 - 7 Zimmerhaus, alle waren trotz Übermüdung von den Flügen gut gelaunt. Anschliessend Grilladen und gemütliches zusammensitzen. Ein paar Reiseteilnehmende hatten mühe ihre Zimmer zu finden um die verdiente Nachtruhe zu geniessen.

Samstag 3. Febr. Morgenessen am Pool mit bereitgestelltem Buffet von den Reiseleitern. Mein Kommentar: Das Buffet und die Sitzzuordnung könnte gesteigert werden. Dann Ausflug ans Meer mit den beiden Reiseleiterinnen Pia und Edith. Die zwei Schweizerinnen leben schon etliche Jahre in NL. Uns wurde am Meer eine grosse Brutkolonie, der Australische Tölpel, sind knapp gänsegrosse Meeresvögel. Hat mich fasziniert. Mittagshalt in Auckland, anschliessend auf den Vulkan Rangitoto. Dieser befindet sich rund 10 km nordöstlich des Stadtzentrums von Auckland. Mit einer Fähre zurück auf einen Aussichts- und Fernmeldeturm in Auckland mit seiner lichten Höhe von 328 Metern ist er der höchste Fernsehturm der südlichen Hemisphäre. Im 54 Stockwerk befindet sich ein Drehrestaurant, wo wir das Nachtessen einnehmen konnten. Die tolle Rundsicht mit der Stadt Auckland, die im hellen Lichtermeer stand, war sehr beeindruckend.

Sonntag 4. Febr. Morgenessen bei einer Schweizer Bäckerei in Milford Takapuna. Sehr willkommen waren wir, während dem reichhaltigen Essen konnten wir, unsere Musikanten, die Alphornbläser, Fahnenschwinger und Jodler wie auch wir unsere Tänze vorführen. Dann zurück zu den Unterkünften, wo wir unsere Auftritte und Programme wieder einstudieren mussten. Gegen Abend, Fahrt in eine Brauerei zum Nachtessen wo wir unseren «saudurst» löschen konnten.

Montag 5. Febr. Weitereise nach Rotorua, wo es eine stillgelegte Goldmine zu besichtigen gab. Weiter zur Kiwi-Plantagenbesichtigung, wo wir eine gute Führung erleben durften. Während 10 Wochen werden die Kiwis geerntet. Bis zu 4'000 Erntepflücker die in der Std. bis zu 250 kg Früchte ablesen und 16'000 Personen für die Sortierung und Verarbeitung zuständig sind.
Unterkunft im Denvonwod Resord in Rotorua. Der Schwefelgeruch von den heissen Quellen war gut zu riechen (wie faule Eier). Am Abend besuchten wir ein traditionelles Maori-Abendessen. Das Essen wird in einem Erdofen gekocht, ganz speziell. Die Maoris führten uns eine Darbietung vor. In der Nähe konnten wir Glühwürmli und der «Kiwi», ein brauner Vogel mit sehr langem Schnabel beobachten. Keine wirkliche Schönheit, aber sehr beliebt. Mit den verkümmerten Flügeln (vier bis fünf Zentimeter lang) ist es ihm unmöglich, sich in die Lüfte zu schwingen. Ausserdem fehlt dem Kiwi ein Schwanz, wodurch seine Körperform eigentümlich oval anmutet.

Dienstag 6. Februar, Fahrt nach Wei. O-Tapo, Termalquellen, diese Besichtigung war sehr eindrücklich wie die Erdoberfläche so brodelt und dampft. Weiter zum Tauposee, war einmal ein Vulkan, wo wir zum Essen und eine Badegelegenheit hatten, anschliessend zum Schweizerclub in Hamliton. Wir wurden wunderbar und herzlich Empfangen durch unsere Gastfamilien. Mit Cervelat, Bratwüste und flüssigem wurden wir gut eingedeckt. Zimmereinteilung und Nachtruhe bei den Familien.

Mittwoch 7. Februar, Ausflug ans Meer mit Strandwanderung oder bei den Gastfamilien wo sehr interessante Gespräche geführt wurden. Abends in Hamliton zwei Auftritte, dort durften wir einen grossen Erfolg geniessen. Viele konnten über unser Land Auskunft geben und über Verwandte berichten.

Donnerstag 8. Febr. Weiterfahrt nach Taranaki mit Besuch des Kiwi Hauses in Otorohanga und abstecher ans Meer. Es stand bei Martin Hess ein Gadefest an. Mit einem Zwischenstopp wurden noch diverse Getränke besorgt, damit niemand austrocknen muss. Die neuen Gastfamilien standen schon bereit, um uns kennen-zulernen. Das leckere Essen und unsere diversen Vorträge führten zu einem gelungenen Abend. Gleichzeitig feierte Esther und Theres Geburtstag. Es wurde bis tief in die Nacht gefeiert.

Freitag 9. Febr. Auftritte auf dem Dorfplatz weiter in ein Altersheim, wo wir den Bewohnern sehr viel Freude und Abwechslung brachten. Wir konnten fast nicht mehr aufhören, so dankbar war es dort. Anschliessend Probe für den Auftritt am Abend in der ausverkauften Halle. Trotz der Wärme konnten wir unsere Tänze tadellos vorführen, die Besucher und Anwesenden waren begeistert. Auch konnten wir mit maorischen, irländischen und schottischen Gruppen den Abend bestreiten. Unsere Musikanten wurden auch den ganzen Tag gefordert Musik zu spielen, schön.

Samstag 10 Febr. Farm-Besichtigung mit Car zum Hof von Othmar. Melkstand für 40 Stk. Kühe das braucht es, wenn 400 Stk Kühe gemolken werden müssen. Da es so trocken war, wurde einfach mit dem Car übers Land gefahren. Später besuchten wir ein landwirtschaftliches Museum. Da wurde uns die Geschichte NZ nähergebracht, wie die Pioniere das Land fruchtbar gemacht haben, war sehr spannend. Nachmittags-Wanderung am Strand, wo viel Schwemmholz zu begutachten war. Abends Nachtessen mit Gastfamilien bei einem Österreicher und unsere Jodler und Musikanten waren wieder gefragt. Dass die Kassen beim Österreicher zuletzt nicht ganz stimmten, war bei so viel betrieb eigentlich klar.

Sonntag 11. Febr. war Jodlermesse in der Kirche in Hawera angesagt. Mit Treicheleinzug, Alpornklänge und unserem Jodlerduett, alle mit ihren Trachten, war es eine wunderbare Sonntagsmesse. Anschliessend nach Kaponga, dort war beim Schweizer Club ein Schwingfest angesagt. Der langersehnte Regen machte ihnen einen Stich durch die Rechnung. Trotz Regen, funktionierte der Grill auf Hochtouren, die Musikanten gaben alles, das kostengünstige Bier floss wie der Regen, in strömen. Natürlich war auch der NZ-Schweizer Diplomat David Vogelsanger unter uns, der in der Nachbargemeinde von Baar in Uerzlikon wohnt.

Montag 12 Febr. Weiterfahrt an der Küste entlang nach Wellington der Hauptstadt von NL. Die Unterkunft war direkt in der City von Wellington, so konnten wir das Papa Museum, auf den Aussichtsberg oder einfach ein bisschen lädele. Alle fanden ein Lokal zum Nachtessen und Schlummertrunk.

Dienstag 13 Febr. war wieder mal ein Auftritts-Tag mit Trachten, d.h. 2 Auftritte im Park. Kurze Ausfahrt mit Car zum nahegelegenen Meer. Dann Botschaftsbesuch wo ca. 300 geladene Gäste auf unsere Auftritte warteten. Grilladen und Getränk waren offeriert. Alle staunten, da wir auf dem grosszügigen Areal auf Schweizer Boden standen. Sogar ein Augustfeuer wurde entfacht, auch die Fotografen in unseren Reihen hatte keine ruhigen Minuten, da Foto dort Gruppenfoto usw. usw.

Mittwoch 14. Febr. Auftritt in einer Schule. Eine Lehrerin fragte uns über einen Zeitungsbericht, wo wir kurzfristig zusagten. Da gab es auch noch ein kleiner Zwischenfall, wo eine Trachtenfrau während der Tanz-vorführung den Unterrock verlor. Mittags im Stadtzentrum wieder 3 Auftritte, es war auch noch Valentinstag und die Zuschauer applaudierten zu unseren Darbietungen. Dann raus aus unserer Tracht, die wir in NZ sehr gerne und viel präsentiert haben. Es folgte eine kurze Abkühlung in einer neuen und kleinen Brauerei. Am Abend Einladung im Schweizerclub in Wellington. Der Botschafter war auch wieder dabei. Wir verpflegten uns mit unseren Musikanten fürstlich. Aber es war auch der offizielle Abschied für Martin Hess. Dank ihm sind wir hauptsächlich nach Neuseeland gereist. Natürlich auch Othmar und seiner Frau Marlies ein herzliches Dankeschönb, die uns an wunderbare Sehenswürdigkeiten und auch sicher an unsere Auftrittsorte chauffiert hatten. In unseren Reihen danken wir Pia Mathys, die aus der Schweiz und in NZ alles top organisierte. Natürlich war auch unsere Tanzleiterin Monika Hess gefordert, da sie sehr viele Auftritte koordinieren musste. Auch allen 35 Personen, wo immer pünktlich und motiviert zur Stelle waren ein spezieller Dank. Werni Arnold der mit seinem perfekten Englisch uns Unterhalten konnte.

Donnerstag 15.Febr. Jetzt sind Zimmerräumungen angesagt und auf einem still gelegten Schiff ein letztes gemeinsames Morgenessen, der Service klappte leider nicht so, wie unsere wunderbare unvergessliche Neuseelandreise. Abschied von Heimwehreisenden am Flughafen, andere gingen noch die Südinsel besuchen.

Vielen Dank an alle Mitreisenden wir waren eine super Reisegesellschaft und vielleicht wieder in 25 Jahren - ich bin dabei.

Der Schreiber
Ernst Langenegger





76. Generalversammlung der Trachtengruppe Baar vom 26. Januar 2018

Am 26. Januar 2018 trafen sich die Mitglieder der Trachtengruppe Baar zur alljährlichen Generalversammlung. Nach einem feinen Znacht im Restaurant Incontro in Baar stimmte uns der Chor mit dem Lied „Mi Zugersee“ ein und Hedy Wismer eröffnete die Veranstaltung. Einen besonderen Willkommensgruss richtete sie an Christina Rogenmoser vom Zuger Kantonalen Trachtenverband und an Paul Langenegger vom Gemeinderat Baar. Als Stimmenzähler wählte die Versammlung Beni Rogenmoser und Willy Bachmann.

Die Jahresberichte von der Tanzgruppe, Gmüetlichi Lüüt, Kindertanzgruppe, Jugendtanzgruppe und dem Trachtenchor liessen das sehr aktive Vereinsjahr nochmals Revue passieren. Gerne erinnern wir uns an unser Jahreskonzert mit dem Motto „Ab i d Beiz“ zurück. Ein weiterer Höhepunkt war die Teilnahme am Unspunnenfest in Interlaken. Auch Auftritte am Samstigmärt, dem Jodlersonntag in Rümlang oder die gesangliche Umrahmung des Erntedankgottesdienstes standen auf dem Programm. Das 40-jährige Bestehen der Kindertanzgruppe wurde im September mit einem Kinderfest gefeiert. Doch auch unser Einsatz im Service war gefragt, sei es bei der Generalversammlung vom Gartenverein, beim Mitarbeiterfest der Pfarrei, dem Masken- und Brauchtumstreffen, beim Konzert vom Jodlerclub Echo Baarburg, Zuger Schwingfest oder der 1. August-Feier. Mit einer grösseren Delegation reiste die Trachtengruppe Baar Ende Juli nach Füssen, um am Gaufest teilzunehmen. Unser Vereinsausflug führte uns auf den Walchwilerberg, wo wir die Käserei Rust besichtigten und den Abend bei einem feinen Fondue ausklingen liessen. Die Jugendgruppe feierte ihren Jahresabschluss im Bowling Center Whiteline in Meierskappel. Im Dezember kam der Samichlaus bei der Tanzgruppe vorbei und der Chor kam in den Genuss von einer gediegenen Adventsfeier.

Leider mussten wir im vergangenen Jahr von Helen Scheurer und Rosa Inderbitzin für immer Abschied nehmen.

Dank unseren diversen Einsätzen wiesen die Jahresrechnungen alle eine positive Zahl aus. Mit viel Applaus werden die neuen Mitglieder Antoinette Affentranger, Alina Bigliotti, Verena Hürlimann, Helen Rüttimann, Heidi Scheibmayr, Röbi Erni, Raphaela Schärli und Daniela Hadorn in unsere Gruppe aufgenommen. Nach 30 Jahren wird Annemarie Hurschler zum Ehrenmitglied ernannt. Auch Erwin Gabriel ist seit 30 Jahren in unserer Gruppe aktiv. Da er schon Ehrenmitglied ist, wird er für sein Engagement mit einer feinen Flasche Wein beschenkt. Bereits seit 40 Jahren halten Imelda Bachmann und Pia Mathys unserem Verein die Treue. Madlen Rogenmoser wird für ihr 50-jähriges Mitwirken geehrt. 25 Mitglieder dürfen einen Gutschein für fleissigen Probenbesuch, respektive null bis zwei Absenzen entgegennehmen.

Unser neues Vereinsjahr begann bereits mit den ersten Arbeitseinsätzen und der nächste Höhepunkt wird unser Jahreskonzert am 24. März 2018 sein. Christina Rogenmoser dankt für die Einladung und überbringt Grüsse vom Zuger Kantonalen Trachtenverband. Paul Langenegger dankt dem Verein für das grosse Engagement in der Gemeinde und offeriert den Anwesenden eine Runde Kaffee. So lassen wir den Abend gemütlich ausklingen und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen.

Marianne Schneider






52. Hauptversammlung der Trachtentanzgruppe Baar vom 19. Januar 2018

Nach dem feinen Essen, gekocht von den Mitarbeitenden der ZUWEBE, begrüsst uns unser Präsident Daniel Rüttimann zur 52. Hauptversammlung im Ziegler-Beizli in Hagendorn/Cham. Begrüssen durfte Daniel Rüttimann die zwei Vertreterinnen der Trachtengruppe Baar Hedi Wismer und Bea Schelbert.

Beim Jahresbericht holte unser Präsident alle Aktivitäten nochmals in Erinnerung. Im Vereinsjahr 2017 trafen wir uns zu 33 Proben, zwei runden Geburtstagen, zwei Auftritten, vier Arbeitseinsätzen, einem Probetag für den Heimatabend sowie zwei Extra-Proben. Der Vorstand erledigte seine Geschäfte an zwei Vorstandssitzungen.
Ein spezielles Dankeschön geht an Pia Mathys für ihren grossen Einsatz zur Organisation vom Neuseelandauftritt.

Unser Kassierer Seppi Hess konnte uns seine perfekt geführte Vereinskasse präsentieren, die trotz dem Vorschuss an die Neuseelandreise einen kleinen Gewinn verzeichnete. Beide Revisoren Imelda Bachmann und Ernst Langenegger gaben ihr Einverständnis für die präzise geführte Kasse. 

Der ganze Vorstand und Daniel Rüttimann als Präsident werden einstimmig und mit grossem Applaus wiedergewählt. Herzlichen Dank für euren grossen Einsatz für die Trachtentanzgruppe Baar!

Folgende Mitglieder werden für ihre langjährige Treue geehrt:
55 Jahre: Beni Rogenmoser
50 Jahre: Madlen Rogenmoser
45 Jahre: Ernst Langenegger
40 Jahre: Imelda Bachmann und Pia Mathys
30 Jahre: Erwin Gabriel
30 Jahre: Annemarie Hurschler
10 Jahre: Evelin Matzinger

Es gab 3 neue Eintritte in die Trachtentanzgruppe Baar. Raphaela Schärli, Daniela Hadorn und Röbi Erni werden in unseren Verein aufgenommen und mit einem grossen Applaus begrüsst.

Verdankt wurde auch Monika Hess als Tanzleiterin und Seppi Hess und Raphael Uhr als unsere Trachtenmusik. Wir sind sehr stolz und froh, eine super Tanzleitung und so tolle Musikanten zu haben, die uns in den Proben und Auftritten begleiten.

Laut dem Jahresprogramm sieht es aus, als ob es uns auch im neuen Jahr nicht langweilig wird. Es sind schon wieder Arbeitseinsätze wie die Inthronisation und der Service beim Jodlerclub Baarburg geplant, sowie Auftritte an unserem Heimatabend 2018, am Samstigsmärt und am Alpnacher Tanzsonntag.

Daniel Rüttimann dankt am Ende der Versammlung allen anwesenden für die tolle Kameradschaft und die aktive Mitarbeit im Verein.

Bei der offerierten Kaffeerunde und der gebrannten Creme gingen die einen früher die anderen eben erst um Beizlischluss nach Hause.

Weitere Informationen zu unserem Verein sind unter www.trachtenbaar.ch zu finden.

Daniela Hadorn






Trachtentanzgruppe Baar: Winterwanderung, 7. Januar 2018

Wieder einmal durften wir von der Trachtentanzgruppe Baar eine Winterwanderung durchführen. Der Schnee war halt wieder mal nach dem Neujahr weggeschmolzen, doch wir starteten mit 20 Personen pünktlich bei der Hans-Waldmannshalle um 10 Uhr  morgens. Natürlich war das Ziel wieder mal unbekannt nur das Leiterteam wusste davon.
Abmarsch Richtung Zimbel und Steinhauserwaldseeli dort wurde eine Stärkung eingenommen und die Badegelegenheit wurde nicht gewünscht. Weiter Richtung Bann und zum Hof Markstein, wo Urs und Silvia Hausheer uns erwarteten.  Der Apero mit warmen und kalten Getränken wurde von Ihnen gesponsert. Anschliessend durften wir eine Betriebsführung mit dem einheimischen Guide  geniessen. Nach dem von Madlen Rogenmoser die ausgerissenen Hühner ins Gehege gebracht worden sind, geht’s weiter. Natürlich kamen Urs und Silvia auch noch mit. Da wurde es ja erst recht interessant, denn der Sturm Burglind hatte einige Baumstämme in unseren Wanderweg gelegt. Mit gemeinsamer Hilfestellung und zurufen “da geht’s durch“, schafften es alle wieder auf den normaler Wanderweg zu kommen.



Nun näherten wir uns langsam dem Dorf Uerzlikon.  Und da wurden wir von der Familie Beweger erwartet. Nach der 3 stündigen Wanderung  hatten wir ein Mittagessen verdient. Das Essen in der Gwunderstube und den  gesponserten Kaffe von der Vereinskasse genossen wir an der Wärme in vollen Zügen. Zum Aufbruch nach 2 Stunden Rast wollte niemand mit dem Postauto nach Hause.  So wurde kurzerhand entschlossen, nachhause zu wandern, Nach 1 Std Marsch trafen wir wieder am Ausganspunkt an. So war es eine sehr gemütliche und interessante Winterwanderung.

Wanderleiter Ernst und Maria